Der Narr
I. Akt, 3. Aufzug
(Eine lustige Runde im Park unter hohen Linden.
Auftritt Narr.)
Gehabt Euch wohl,
Ihr Damen und Herren,
am Tische sitzend
dem köstlichen Rebensaft hingegeben.
Er hebt die Lust,
er senkt die Hemmung
ohne die Tugend zu verlieren
seien wir ihm zugetan.
Gottlob, den Segen des St. Petrus genießend,
ein geistreiches Gespräch empfangend
wünscht' ich mich niederzusetzen
an der Eichen Rund.
Ich hoff`, Ihr wehrt es nicht.
Gar zu gern säß' ich hier
der holden Dame gegenüber,
um zu vernehmen Ihrer Worte Klang,
die wie Honigseim auf Schmetterlingsflügeln
in meine Richtung wehen;
und lauschte dem Lachen,
welches wie Engelsgeläut
fröhlich über der Gesellschaft schwebt.
Auch wenn es in den Augen tanzt,
das freche Gleißen ihrer Seele,
ziemlich, und doch verheißend
so bin ich schon entbrannt.
Erlaubt mir mich zu setzen
und nur still erkennen,
was die Welt ohnehin schon sieht:
Das Sie die Erde ziert.
